TED 2008: Das WorldWide Telescope
März 7, 2008
Im ersten Video der TED-Konferenz 2008 stellen Roy Gould and Curtis Wong von Microsoft das „WorldWide Telescope“ vor, das noch im Frühjahr online gehen soll . Ein phantastisches Projekt. Das WorldWide Telescope“ kombiniert das Material von Teleskopen rund um den Globus mit den Bildern von Hubble und webt sie zu einem einmaligen Bild unseres Universums zusammen, das man dann interaktiv durchstreifen kann. Also eine Art Google-Maps für den Himmel. Die kurze TED-Präsentation mach wirklich Lust auf dieses einmalige Projekt. Und die Website ist auch schon da, wenn derzeit auch noch inaktiv.
Flug durch den Wirbelsturm
März 7, 2008
Hat Ihr Kind immer schon mal davon geträumt, zum Mars zu reisen, in einen Wirbelsturm zu fliegen? Oder auf den Grund der Ozeane zu tauchen? Okay. Das erste geht noch nicht. Aber die anderen Abenteuer macht das amerikanische JASON-Projekt möglich.
Gegründet wurde es von der National Geographic Society. Das Ziel: Schüler mit bekannten Wissenschaftlern zusammen zu bringen, damit sie gemeinsam das Abenteuer Wissenschaft erleben können. Die Schüler sollen dadurch motiviert werden, selbst einmal den Beruf des Wissenschaftler zu ergreifen. Dabei ist das JASON-Projekt keineswegs ein Abenteuerspielplatz. Gemeinsam mit Pädogogen wurden nicht nur ausgefeilte Curricula entwickelt, auch Lehrer können sich in der Didaktik von Naturwissenschaften fortbilden lassen.
Das JASON-Projekt ist übrigens privat finanziert und einer seiner Gründer war Robert Ballard. Genau: Jener Ballard, der das Wrack der Titanic entdeckt hat!
Kinder als Meeresforscher via Satellit
März 7, 2008
Parallel zur diesjährigen TED-Konferenz, fand in Monterey ein besonderer Event statt: Der Veranstalter: “Immersion Presents”, eine Initiative u.a. von Robert Ballard. Ihr Ziel: Kinder und Jugendliche für die Erforschung der Ozeane zu begeistern. Fünf Tage lang konnten Kindern in der Bucht von Monterey gemeinsam mit Wissenschaftlern die Arbeit Meeresforschern hautnah erleben. Und nicht nur das: Via Satellitenschaltung und Internet konnten weitere Kids von überall her direkt mit Wissenschaftlern reden, Fragen stellen und diskutieren.
Web wird zum wichtigsten Nachrichtenmedium
März 7, 2008
Es gibt wieder mal eine neue Medien-Studie aus den USA. Und sie bestätigt all die Trends, die schon in den letzten Monaten festgestellt wurden. Die klassischen Medien verlieren an Einfluss. Für 48% der Amerikaner ist danach das Internet die wichtigste Nachrichtenquelle geworden. Die traditionellen Medien spielen nur noch bei den älteren Konsumenten eine zentrale Rolle. Mehr dazu im Blog “Medienkonvergenz” von Andreas Göldi, der auch direkt auf die amerikanische Quelle verlinkt.
Mainzer Akademie im Regenwald
März 7, 2008
Wußten Sie, dass man die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur auch in den Regenwäldern Madagaskars finden kann? Sie hat dort allerdings grüne Blätter, wunderschöne weiße Blüten, hört auf den Namen “Impatiens academiae-moguntiae” und ist: Ein Springkraut.
Ihr Entdecker, Prof. Dr. Eberhard Fischer, hat sie nach der Mainzer Akademie benannt, hat sie doch jahrelang seine Forschungen im Rahmen des Langzeitprojekts “Biodiversität im Wandel” unterstützt. (Hier die idw-Meldung mit Links.)
Eine schöne Art, Danke zu sagen!
Bayer-TV bei Youtube
März 7, 2008
Auch das Unternehmen Bayer-Schering macht jetzt zaghafte Schritte, die Videoportale als Distributionskanal zu benutzen. Seit letzter Woche gibt es bei Youtube Videos von “Bayer-TV”.
In den bisherigen Filmchen wird die DNA-Reparatur enträtselt, es wird gezeigt, wie man Fälschungssicherheit für Markenprodukte erzielen kann und wie aus Pflanzen Wirkstofffabriken werden. Nun ist es nicht neu, das Unternehmen wie Bayer eigene, zum Teil sehr aufwendige Filme produzieren. Viele Fernsehjournalisten nutzen sie gerne als Ergänzung selbst gedrehten Materials. Via Youtube und Co. hat jetzt allerdings jeder Zugriff darauf. Sofern er sie denn im Youtube-Dschungel findet.
Das Geheimnis der Strandkreaturen
März 7, 2008
Auf der TED-Konferenz 2007 hielt der niederländische Künstler Theo Jansen einen Vortrag über seine kinetischen Skulpturen. Gebaut aus Röhren und Plastikflaschen können sie sich wie gewaltige Ungeheuer selbständig über den Strand bewegen.
Wie macht Jansen das? Diese Frage hat einige Tüftler nicht losgelassen. Und so tauchen im Netz prompt die ersten Animationen auf, die die komplexen Bewegungen der Skulpturen am Computer simulieren und dabei auf einfachste Mechanismen herunterbrechen. Zwei Beispiele sehen Sie hier.Na, dann basteln Sie mal schön!



